Daniel Kötter

Land (Stadt Fluss)

Musiktheater

Kötter/Seidl (Berlin/Frankfurt)

 

Land (Stadt Fluss) – Die Gründung

AUFBAU DER KOMMUNE/FILMDREH

Mi. 30.5., 14 Uhr  - So. 3.6. 17 Uhr 24 Uhr

 

Land (Stadt Fluss)

MUSIKTHEATER

Musikfest Frankfurt, Mousonturm, 15.-17.9.2018

ZMB Festival, sophiensaele Berlin, 21./22.9.2018

 

Künstlerische Leitung: Daniel Kötter, Hannes Seidl

Bühne und Ausstattung: Elisa Limberg

Künstlerische Produktion: Mariam Kamiab

Libretto: Fabian Steinhauer

Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

 

Was wird aus unserem Land, wenn die Zukunft unseres Planeten - wie man hört - in den Städten liegt?

In Land (Stadt Fluss), dem zweiten Teil ihrer Trilogie, ziehen Kötter/Seidl aufs Land und nehmen sich Zeit. Zeit fürs Musizieren, Fabulieren, Arbeiten, fürs Länder gründen und selber Regeln geben, und Zeit fürs Nachdenken über die Zukunft unseres Planeten. Dabei nehmen sie alles mit, was man für ein Land so braucht: Bauern und Handwerker, Autonome und Anarchisten, Feuerwehrleute und Sicherheitskräfte, Kinder und Musiker; Traktoren und Flaggen, Feldbetten, Smartphones und Stallgeruch, Privatflugzeuge, Einfamilienhäuser und Schlachtermesser.

Und natürlich ein Buch zum Lesen. Diese eigenwillige Kommune zieht vom Land ins Theater um und breitet sich dort pro Tag für je fünf Stunden aus: eine autonome Landschaft, in der man sich selbst genügt und die Besucher zu Land-Bewohnern werden, ein Land zum Wohnen, Arbeiten, Essen, Lesen und Filme schauen, und vor allem ein Land, in dem man sich Zeit zum Zuhören nimmt.

Wie schon im ersten Teil der Trilogie Stadt (Land Fluss) holen Kötter / Seidl in Land (Stadt Fluss) den Außenraum in den Innenraum und thematisieren die Bühne als Raum des temporären Zusammenlebens von Darstellern, Musikern und Publikum. Wurde das Publikum bei Stadt noch imaginär auf den Vorplatz einer Unterkunft für Geflüchtete auf dem Brachland der Hamburger Hafencity geführt, so begeben sich die Besucher von Land (Stadt Fluss) für fünf Stunden auf die Weiden rund um einen Aussiedlerhof auf dem Land zwischen Frankfurt und Köln. Die dort im Sommer für mehrere Tage gelebte Landkommune aus Dorfbewohnern und Stadt-Aussteigern wird für die Aufführungen eins zu eins in den Theaterraum übertragen.

Was wird aus der Stadt, wenn die Zukunft unseres Theaters – wie man hört – auf dem Land liegt?